Solarenergie
01.08.2013

Einspeisevergütung sinkt weiter

Bundesnetzagentur
Gebäude der Bundesnetzagentur in Bonn.

Die Bundesnetzagentur senkt ab heute die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen um 1,8 Prozent.

Im Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Oktober 2013 werden die Vergütungssätze für Solaranlagen jeweils zum Monatsersten um 1,8 Prozent sinken. Zwar habe sich der Zubau der Photovoltaik (PV) in diesem Jahr abgeschwächt, der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus PV-Anlagen bemisst, sei noch immer überschritten worden, begründet die Behörde. „Erstmals wird die Vergütung im Oktober 2013 für große Dachanlagen von einem bis zehn Megawatt und Freiflächenanlagen bis zehn Megawatt unter zehn Cent pro Kilowattstunde fallen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Anzeige

Anzeige

Zur Info: Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird monatlich automatisch angepasst. Vorgesehen ist dabei eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein Prozent. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.500 bis 3.500 Megawatt pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung.

Redaktion
Keywords:
Bundesnetzagentur | Jochen Homann | Einspeisevergütung | Photovoltaik
Ressorts:
Governance

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen