Wasserstoff ist das allesverbindende Element in der Energiewende, da er die Kopplung der verschiedenen Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr effektiv ermöglicht. Dabei spielt der Wasserstoff  – neben der Verstetigung der Stromversorgung – insbesondere als Kraftstoff für den Verkehrsbereich eine wesentliche Rolle. Er muss deshalb im Zentrum der strategischen Weiterentwicklung der Energiewende stehen.

 

Der Wandel von einer fossilen Brennstoffenergiewirtschaft zu einer strombasierten Energiewirtschaft aus erneuerbaren Quellen verlangt in Zukunft, das volatile Energieangebot effizient mit der Energienachfrage in Einklang zu bringen. Leider berücksichtigt die Automobilindustrie bei der Fokussierung auf die Batterie-Elektromobilität diese Problemstellung bislang nicht. Wasserstoff ist der einzige effizient emissionsfreie Energieträger, der den Energietransfer über alle drei Sektoren in der benötigten Dimension und Flexibilität ermöglicht und dabei Stromangebot und Energienachfrage entkoppelt. Wer für eine wirtschaftliche und versorgungssichere Energiewende einsteht, kommt an der Wasserstoff-Wirtschaft somit nicht vorbei.

 

Die Antwort von Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender von BP Deutschland, lesen Sie hier. 

Werner Diwald. (foto: DWV; Illu: Marie Wolf)