VW-Chef Martin Winterkorn hat heute anlässlich eines Besuchs des chinesischen Premierministers Ma Kai eine Führungsrolle seines Unternehmens bei der Elektromobilität in China beansprucht.

„Volkswagen treibt die Elektromobilität in China engagiert voran und will auf dem Gebiet bis 2018 eine führende Rolle bei Technologie und Absatz einnehmen“, sagte Winterkorn.

In den kommenden drei Jahren will Volkswagen 20 neue Modelle mit alternativen Antrieben auf dem chinesischen Markt einführen; ein Großteil davon solle lokal produziert werden, heißt es in einer Unternehmensmitteilung.

Winterkorn rechnet damit, in China bis 2020 eine sechsstellige Zahl von Plug-in-Hybriden und Elektrofahrzeugen der Marke VW zu verkaufen.

Noch dieses Jahr solle ein neues Fahrzeugwerk in der südlichen Provinz Hunan eröffnet werden. Ebenso in Betrieb genommen werde ein Motorenwerk in der Provinz Jilin im Norden der Volksrepublik. In den Jahren 2017/18 sollen zwei weitere Fahrzeugwerke hinzukommen.

Volkswagen produzierte in China 2014 nach eigenen Angaben knapp 3,5 Millionen Fahrzeuge an 19 Standorten. Bis 2019 solle die Herstellungskapazität auf fünf Millionen Fahrzeuge steigen, erklärte VW.

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