Internationale Presseschau
23.07.2013

Energie aus Finnlands Wäldern

depositphotos; Hannu Viitanen

Finnland möchte seine Klimaziele für 2020 hauptsächlich durch die Nutzung von Bioenergie erreichen. Die Regierung fördert den Ausbau von Ökostrom mit Investitionszuschüssen und Einspeisetarifen. Das lockt auch die Erdgasindustrie an.

Bis 2020 sollen 38 Prozent des finnischen Stroms aus erneuerbaren Energien kommen. Um die Klimaziele zu erreichen, setzt Finnland in erster Linie auf Bioenergie, berichtet Renewable Energy World. Insbesondere für neue Bioenergieanlagen gibt es in dem skandinavischen Land reichlich Ressourcen: „Wir haben mehr Wald, als wir nutzen können“, erklärt Jukka Leskelä vom Branchenverband Finnish Energy Industries.

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Bei der Umstellung des Energiesystems fördert die finnische Regierung deswegen vor allem Bioenergie-Projekte. So gibt es für neue anaerobe Gährungsanlagen einen Investitionszuschuss von 30 Prozent, für Verdichtungsanlagen 28 Prozent. Außerdem erhalten Betreiber zu dem am Strommarkt orientierten Einspeisetarif zusätzlich 50 Eurocent pro Megawattstunde, wenn sie auch die anfallende Wärme ihrer Anlagen nutzen.

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Bis 2025 möchte Finnland zehn Prozent des Erdgases durch Biogas ersetzen. Traditionelle Energiekonzerne springen laut des US-Magazins auf den Bio-Trend an. So investiert das größte finnische Gasunternehmen Gasum inzwischen in vielseitige Projekte: etwa in neue Energiepflanzen sowie in synthetisches (SNG) und flüssiges (LBG) Biogas. 

 

Redaktion
Keywords:
Finnland | Bioenergie | LBG | SNG | International
Ressorts:
Governance | Markets

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