Großbritannien
22.05.2012

Energieversorgern drohen Mehrkosten

Albrecht E. Arnold, pixelio
Die britische Energieaufsichtsbehörde Ofgem fordert mehr Transparenz auf dem Strommarkt für die Kunden

Konzerne setzen die Vorschläge der britischen Energiebehörde um. Der Markt soll transparenter und liquider werden. Für EDF Energy und Eon bedeutet das Mehrkosten von jeweils 7,5 Millionen Euro, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die beiden britischen Ableger des Pariser Energiekonzerns EDF Energy und der Düsseldorfer Eon rechnen jeweils mit Kosten von knapp 7,5 Millionen Euro, um die Vorschläge der Energieaufsichtsbehörde Ofgem zur Modifizierung des Energiehandels umzusetzen. „Wir erwarten, dass diese durch Gewinne bei den Konsumenten aufgewogen werden“, lässt EDF Energy laut Reuters als Reaktion auf Ofgems Handelsbericht vermelden. EDF Energy unterstütze deswegen den größten Teil der Vorschläge Ofgems.

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Die Aufsichtsbehörde strebt mit seinen Vorschlägen neue Regelungen an, um den Elektrizitätsmarkt in Großbritannien transparenter und liquider zu machen. Verbraucher sollen zum Wechsel der Energieversorger annimiert werden, um sich dadurch die günstigsten Tarife zu sichern. „Die endgültigen Vorschläge werden vor Ende des Winters erwartet“, verspricht Ofgem.

Laut EDF Energy und Eon ergeben sich die zusätzlichen Kosten für die Versorgungsunternehmen hauptsächlich bei der Versorgung der Einzelhaushalte. Unter anderm führten einfachere Tarife, die wachsende Marktbeobachtung und Auswertung sowie die Aufklärung der Konsumenten hinsichtlich der neuen Strukturen zum Kostenzuwachs.

Daniel Seeger
Keywords:
Energie | Energiehandel | Eon
Ressorts:
Markets

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