KfW-Studie
20.03.2013

Energiewende trägt zum Wachstum bei

Viel wird über die Kosten der Energiewende diskutiert. Eine aktuelle Studie im Auftrag der halbstaatlichen KfW betrachtet den Nutzen des Projekts.Vor allem Investitionen in Energieeffizienz lohnen sich demnach.

Das Analysehaus Prognos hat im Auftrag der KfW Bankengruppe die gesamtwirtschaftlichen Effekte der KfW-Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren bis zum Jahr 2050 untersucht.

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Demnach werden wohnwirtschaftliche Investitionen von 838 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050 benötigt, um die Energiesparziele der Regierung zu erreichen. Die Investitionen würden allerdings lediglich zu Einsparungen von Energiekosten in Höhe von 370 Milliarden Euro führen. Das reiche zwar nicht aus, um die Investitionen zu refinanzieren, die Sanierungsarbeiten würden bei den Gebäuden aber zu Wertsteigerungen führen. Über die genaue Höhe der Wertsteigerung macht die Studie keine Angaben.

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Investitionen in energieeffizientes Bauen und Sanieren würden außerdem jährlich 200.000 bis 300.000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft, im Handwerk und in der Industrie sichern. Den Berechnungen zufolge steigt das Bruttoinlandsprodukt dadurch jährlich um 0,4 Prozent. „Die Studie zeigt, dass die Energiewende nicht nur Kosten sondern auch Nutzen bringt. Große Investitionen in den Klimaschutz tragen maßgeblich zu Wachstum und Beschäftigung bei“, resümiert Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

TG
Keywords:
KfW-Förderprogramme | KfW | Prognos | Energiewende
Ressorts:
Markets

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