Eon
09.11.2016

Eon macht 9,3 Milliarden Euro Verlust

Der geringe Wert der abgespaltenen Tochter Uniper beschert dem Essener Energiekonzern Eon eine tiefrote Bilanz. Nach internationalem Standard rechnet der Versorger im vierten Quartal sogar mit einer buchmäßigen Überschuldung.

 

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Nach der Erstnotierung von Uniper habe Eon den Buchwert an den Marktwert an der Börse anpassen müssen, teilte der Konzern am Mittwoch bei der Vorlage seines Zwischenergebnisses mit. Dadurch habe Eon 6,1 Milliarden Euro abschreiben müssen. Durch die Einigung zum Kernenergieausstieg erwartet der Versorger weitere Belastungen, sodass das Eigenkapital im vierten Quartal nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS voraussichtlich negativ werde. Nach deutschem Handelsrecht sei das Eigenkapital allerdings deutlich positiv. „Die Fähigkeit von Eon zur Dividendenzahlung wird also nicht beeinträchtigt“, beruhigte das Unternehmen seine Aktionäre.

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Der bereinigte Konzernüberschuss von Eon sank in den ersten drei Quartalen um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 641 Millionen Euro. 

Die Redaktion
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Eon | Uniper
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