Zum 1. Januar 2016 hat der Essener Konzern das Geschäft mit Kohle, Erdgas und Wasser operativ ausgegliedert. Die neue Sparte mit dem Namen Uniper sei planmäßig zu Neujahr gestartet, teilte der Konzern am heutigen Montag mit.
Die Abspaltung durch den Verkauf von Uniper-Aktien soll nach der Zustimmung der Hauptversammlung im Juni erfolgen.

Damit wird der Konzern voraussichtlich 2016 den vor rund einem Jahr angekündigten Plan umsetzen, die konventionelle Energieerzeugung abzuspalten. Eon widmet sich künftig u.a. der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien und verschiedenen Dienstleistungen.

Die Abspaltung von Uniper bedroht Eons Mitgliedschaft im Euro Stoxx 50, dem wichtigsten europäischen Aktien-Index. Die Abspaltung eines erheblichen Teils des Geschäfts in eine separate Aktiengesellschaft könne den Konzern „beim derzeitigen Kursniveau die Mitgliedschaft im Euro Stoxx 50“ kosten,  sagte Uwe Streich, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), im Dezember dem Wirtschaftsmagazin BIZZ energy today. „Voraussichtlich wird dann der Aktienkurs in Mitleidenschaft gezogen" (hier lesen)