Der Umsatz vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank gegenüber dem ersten Quartal 2012 um 200 Millionen auf 3,6 Milliarden Euro. Der Konzern führte den Rückgang auf die Abgabe von Beteiligungen sowie gesunkenen Margen in der fossilen Energieproduktion zurück. Der Konzernüberschuss sank im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Milliarden Euro.

Der Energieversorger hat im vergangenen Jahr nach schlechten Ergebnissen einen umfangreichen Personalabbau angekündigt. Weltweit müssen 11.000 Mitarbeiter gehen, 6.000 davon in Deutschland.  

Verkauf von Beteiligungen

Eon muss nach dem Beschluss zum Atomausstieg das Wegbrechen des Geschäftes mit der Kernenergie kompensieren. Darüber hinaus drücken den Konzern  weiterhin Schulden von 31 Milliarden Euro. Über den Verkauf von Beteiligungen, wie etwa der Atomtochter Horizon, versucht das Unternehmen diese abzubauen. 

Wegen der sinkenden Einnahmen hat Eon im ersten Quartal auch deutlich weniger investiert. So flossen nur 900 Millionen Euro in neue Anlagen, 21 Prozent weniger als zuvor. 

Die Eon-Aktie dümpelt schon seit Monaten auf einem historischen Tief. Aktuell notiert das Papier bei rund 13,20 Euro, vor fünf Jahren waren es 145 Euro.

 
Für das laufende Jahr geht Konzern-Chef Johannes Theyssen weiterhin von einem Umsatz zwischen 9,2 bis 9,8 Milliarden Euro aus. Theyssen strebt einen Gewinn zwischen 2,2 und 2,6 Milliarden Euro an.

 

Eon-Chef Johannes Theyssen (Foto: Eo/Kai-Uwe Knoth)