Der Sparkurs des Eon-Vorstands macht auch nicht vor der bildenden Kunst halt. Jackson Pollocks „Number 5“ soll nun bei einer Auktion von Christie’s in New York zwischen 15 und 20 Millionen US-Dollar einbringen. Mit dem Geld wolle Eon-Chef Johannes Teyssen das zukünftige Kulturengagement des Energieversorgers finanziell absichern, berichtet das Handelsblatt. Eon besitzt eine umfangreiche Sammlung, darunter finden sich auch Arbeiten renommierter Künstler wie Jackson Pollock, Ellsworth Kelly und Gerhard Richter.

Der Düsseldorfer Energieriese musste erst kürzlich die Beinahe-Halbierung seines Gewinns melden; 2013 sank der nachhaltige Konzernüberschuss auf 2,2 Milliarden Euro. Auffangen will Teyssen den Abwärtstrend unter anderem mit der Stilllegung unrentabler Gas- und Kohlekraftwerke. Auch bei den Konkurrenten RWE, EnBW und Vattenfall belasten die fossilen Kraftwerke zunehmend die Bilanzen. 

Wie viele Kunstwerke außer „Number 5“ unter den Hammer kommen werden, ist unklar. Eon zufolge hängen aber noch viele Arbeiten aus der Sammlung in den Unternehmensgebäuden von Eon – insbesondere an Standorten in Deutschland.

Eon unterstützt unter anderem das Essener Folkwang-Museum bei der Realisierung von Ausstellung (Museum Folkwang)