Für Eons Spaniengeschäft wird laut Rheinischer Post (Dienstagsausgabe) die australische Macquarie-Bank mit Sitz in Sydney als favorisierter Käufer gehandelt. 800 Millionen Euro bis 1,2 Milliarden Euro werde das Geschäft einbringen, schätzen Analysten.

Die Verhandlungen kämen in den folgenden Tagen in die entschiedene Phase, heißt es weiter. Über die Ausstiegspläne von Eon ist seit dem vergangenen Sommer spekuliert worden.

Mit dem Verkauf läutet der Energiekonzern seinen Rückzug aus dem Südeuropa-Geschäft ein. Auch aus Italien will Eon sich zurückziehen. Hier verliefen die Verkaufsgespräche bisher jedoch erfolglos. 

Im Sommer 2008 hatte Eon noch insgesamt 11,5 Milliarden Euro in den italienischen, französischen und spanischen Markt investiert. 

Allerdings ist aufgrund der schwachen Konjunktur die Stromnachfrage in den vergangenen Jahren gesunken, vor allem in Spanien und Italien. Die Auslastung der Kraftwerke nahm entsprechend ab.

 
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