Strommarkt
20.04.2015

Erlösanreize für Energiespeicher steigen

Depositphotos.com

Bis 2025 könnten sich die Einsatzhäufigkeiten und Erlösanreize für Speicher, Steuerungen und Lastmanagement laut druckfrischer Dena-Studie verdoppeln.

 

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Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) zeigt in einer aktuellen Analyse das Zunehmen von finanziellen Anreize für Energiespeicher, Lastmanagement oder auch die Steuerung dezentraler Erzeuger.

Bis 2025 soll der Strommarkt erheblich attraktiver für Anbieter von Flexibilitätsoptionen werden. Deren Einsatzhäufigkeiten und Erlösanreize könnten sich laut Dena-Studie in den kommenden zehn Jahren verdoppeln.

Mit der neuen Analyse wolle die Dena zudem Marktteilnehmern und Politik mehr Möglichkeiten für die Bewertung der Entwicklung des Strommarktes geben. Dafür untersuchte die Agentur unter Führung von Ulrich Benterbusch den Day-Ahead Markt, den Intraday-Markt sowie den Einfluss weiterer Märkte wie den Regelenergiemarkt oder den Markt für abschaltbare Lasten.

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Denn für den Erfolg der Energiewende müssten die Marktakteure wissen, „wie sich die Anreize für den Einsatz von Flexibilitätsoptionen entwickeln“, sagt Annegret-Cl. Agricola, Bereichsleiterin Energiesysteme und Energiedienstleistungen.

Im Gefolge der halbstaatlichen Agentur beteiligten sich an dem Projekt Unternehmen wie der Schweizer Technikdienstleister ABB, der Elektronikkonzern Bosch, der Übertragunsnetzbetreiber TransnetBW oder auch Energieversorger wie Eon und RWE.

Sie können die Dena-Analyse „Entwicklung der Erlösmöglichkeiten für Flexibilität auf dem Strommarkt“ hier aufrufen.

Daniel Zugehör
Keywords:
Dena | ABB | Bosch | Transnet BW | Studie | Strommarkt | Energiewende
Ressorts:

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