Im Jahr 2013 seien erstmals mehr Kapazitäten aus Erneuerbaren zugebaut worden als jene aus konventionellen Energieträgern. Insgesamt kamen 2013 rund 143 Gigawatt (GW) Kapazitäten an Solar-, Wind- und Wasserkraft hinzu, zwei Gigawatt mehr als durch konventionelle Kraftstoffe (141 GW). 

Das belegen die Zahlen einer druckfrischen Studie, die am Dienstag auf dem alljährlich stattfinden Bloomberg New Energy Finance Summit (BNEF) in New York präsentiert wurde.

Den Prognose zufolge solle sich der Trend weiter fortsetzen, sodass 2030 der Anteil Erneuerbaren-Kapazitäten um ein Vierfaches über dem von konventionellen läge. 

Heute liegt der Anteil von Sonnenstrom bei einem Prozent des globalen Strommarktes. Bis 2050 soll die Sonne laut der Internationalen Energieagentur (IEA) zum Hauptenergielieferanten werden.

Um das Zwei-Grad-Ziel der internationalen Klimaschutzpolitik zu erreichen, müssten die globalen Investitionen laut BNEF weltweit jedoch steigen. Im vergangenen Jahr lagen sie bei 300 Milliarden Dollar statt der aus Sicht vn BNEF erforderlichen 520 Milliarden Dollar.