Stromerzeugung
03.07.2014

Erneuerbaren-Anteil am Strommix gewachsen

Premiere: Im ersten Halbjahr 2014 war die Braunkohle nicht mehr der wichtigste Energieträger im deutschen Strommix. Dafür haben Wind-, Solar-, Wasser- und Bioenergie zusammen erstmals den meisten Strom produziert.

Von Januar bis Juni 2014 produzierten alle erneuerbaren Energiequellen zusammen rund 81 Terrawattstunden (TWh) Strom. Damit erreichen Sie einen Anteil von 31 Prozent an der deutschen Stromerzeugung, zeigen die kürzlich vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg veröffentlichten Daten.

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Aus dem vormals wichtigsten Energieträger, der Braunkohle, wurden im ersten Halbjahr rund 70 TWh Strom produziert. Die Steinkohle kam auf rund 51 TWh, Kernenergie auf 45 TWh und Strom aus Gas schlug mit rund 17 TWh zu Buche.

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Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr legte die Nettostromerzeugung aus Wind- und Solarkraft sowie Biomasse im einstelligen TWh-Bereich zu, während weniger Strom aus fossilen Energieträgern und aus Wasserkraft gewonnen wurde.

Prozentual betrachtet wuchs die Solarenergie mit einem Plus von 28 Prozent im Vergleich zu 2013 am stärksten von allen Energieträgern. Auf der anderen Seite der Skala reduzierte sich vor allem die Stromerzeugung aus Gas (um mehr als 25 Prozent). Dieser Rückgang folge einem länger anhaltenden Trend, errechnete das Fraunhofer ISE. So habe sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 die Produktion aus Gaskraftwerken halbiert.

Redaktion
Keywords:
Fraunhofer ISE | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme | Studie | erneuerbare Energien | Strom | Stromerzeugung | Stromproduktion | Gas | Solar | Wind | Wasserkraft | Kohle
Ressorts:
Markets

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