Internationale Presseschau
21.02.2014

EU führt Energiegespräche mit Georgien

Europäische Kommission
Ministerrat der Energiegemeinschaft

Die Europäische Union und Georgien beschließen Handelsabkommen und den Beitritt zur Europäischen Energiegemeinschaft. Der Einfluss Russlands auf den ehemaligen Sowjet-Staat soll dadurch geschwächt werden.

Die Europäische Kommission will Georgien stärker an den europäischen Energiemarkt binden, entsprechende Verhandlungen beendete die Kommission am Donnerstag erfolgreich. Georgien ist entschlossen, ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) zu unterzeichnen, das weitere Kooperationen mit einschließt – etwa ein Beitritt des Landes zur Europäischen Energiegemeinschaft, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Dies ist Teil der europäischen Bemühungen, den ehemaligen Sowjet-Staat enger an die EU zu binden und den Einfluss Russlands zu schwächen. Die EU fördert so das Zusammenwachsen des Energiebinnenmarkts und die Integration der Nachbarstaaten.

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EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger sagte kurz nach dem Beginn der Gespräche: „Ein Beitritt zur Energiegemeinschaft wird Investitionen nach Georgien locken sowie die Bevölkerung und die Unternehmen enger an die anderen Mitgliedsländer der Energiegemeinschaft und der Europäischen Union binden.“

 

Weitere Gespräche sind für den 19. März in Brüssel vorgesehen. Derzeit sind in der Europäischen Energiegemeinschaft außer den EU-Mitgliedsstaaten noch acht weitere Länder vertreten. Gemeinsames Ziel ist die Schaffung eines integrierten Energiemarktes sowie die Förderung des grenzüberschreitenden Handels.

 

Auch die Ukraine, die sich derzeit in einer schweren, innenpolitischen Krise befindet, ist Mitglied der Energiegemeinschaft. Sie hatte Ende November 2013 ein Handelsabkommen mit der EU abgelehnt und stattdessen 15 Milliarden US-Dollar Beihilfe von Russland angenommen.

 

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Redaktion
Keywords:
EU | Europäische Energiegemeinschaft | Georgien | Ukraine | Europäische Union | Energiebinnenmarkt
Ressorts:
Governance

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