Europäische Energieunion
20.03.2015

EU-Kommission marschiert in Richtung Energieunion

foto: deposit, EU
Maroš Šefčovič

Am Donnerstagabend haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf Eckpunkte für einen europäischen Energie-Binnenmarkt geeinigt.

 

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Das von dem zuständigen EU-Kommissar Maroš Šefčovič in Brüssel als „historisch“ bezeichnete Projekt soll die Zusammenarbeit der 28 Mitgliedsstaaten in der Energiepolitik stärken. 

Die Pläne sehen unter anderem vor, Europas Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu minimieren, indem die Märkte über die nationalen Grenzen hinweg enger zusammenwachsen. Zur Diskussion stehe auch die Bündelung der Nachfrage gegenüber russischen Gaslieferanten. Damit könne die EU ihre Verhandlungsposition stärken.

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Außerdem solle die Versorgungssicherheit durch den Ausbau von Stromtrassen über die Landesgrenzen hinweg gefördert werden. 

Weitere Punkte auf der politischen Agenda sei die Erhöhung des Erneuerbaren-Anteils am Strommix sowie Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. 

Vor Dezember sollen die Mitgliedsstaaten über Fortschritte bei dem langfristig angelegten Projekt berichten, forderte die Kommission. 

Mit Blick auf die UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Paris kündigte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an, Europa wolle weltweit eine Führungsrolle in puncto Klimaschutz übernehmen.

 
Jana Kugoth
Keywords:
EU-Kommission | Jean-Claude Juncker | Europa | Gas | Strom | Öl | Energieunion | Stromtrassen
Ressorts:
Governance | Markets | Community

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