Liberalisierung
25.02.2015

EU stellt Plan für Energieunion vor

Weniger Abhängigkeit, mehr Auswahl bei der Wahl seines Energielieferanten bei gleichzeitiger Verringerung der CO2-Emissionen – das will Junckers EU-Kommission gern bis 2030 für alle 28 Mitgliedsstaaten umsetzen.

 

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Die EU-Kommission um Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker hat am Mittwoch ihre Strategie zur Erreichung einer Energieunion vorgestellt.

Gemeinsam mit dem für die Energieunion zuständigen Vizepräsident der Kommission, Maroš Šefčovič, sowie Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie, umriss Juncker Ziele und Schritte, die unternommen werden sollen.

Die EU will mit einer Energieunion vor allem erreichen, dass die Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten verringert wird. Zudem sollen die Hemmnisse bei grenzübergreifenden Energieflüssen abgebaut, Energieeffizienz weiter gefördert sowie CO2-Emissionen gesenkt werden.

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Das Rahmenpapier beinhaltet unter anderem neue Rechtsvorschriften zur Umgestaltung und Reformierung des Strommarkts, die Schaffung von mehr Transparenz bei Gaslieferverträgen, den deutlichen Ausbau der regionalen Zusammenarbeit als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem integrierten Markt, mit einem stärker regulierten Regelungsrahmen.

Laut EU-Kommission soll eine Energieunion bis 2030 erreicht worden sein.

Daniel Zugehör
Keywords:
EU | EU-Kommission | Jean-Claude Juncker | Energieunion | Energie-Union
Ressorts:
Governance | Markets | Community

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