UN-Klimagipfel
18.09.2015

EU-Umweltminister beschließen Verhandlungsmandat für Paris

foto: flickr, CC, MPD01605

Umweltschützer kritisieren EU-Klimaschutzpaket als „ungenügend“.

 

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) begrüßt die am heutigen Freitag vom EU-Umweltrat beschlossene Position der Europäischen Union für den UN-Klimagipfel mit den Worten: „Mit diesem Mandat kann die Europäische Union in Paris eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Damit werden die bereits im Oktober von der EU festgelegten CO2-Minderungsziele verbindlich: Bis zum Jahr 2030 soll der Treibhausgas-Ausstoß im Vergleich zum Jahr 1990 um 40 Prozent gesenkt werden, bis 2050 um 80 bis 95 Prozent.

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Umweltschützer loben zwar den im Mandat festgelegten Fünf-Jahres-Überprüfungsrhythmus der vereinbarten Ziele. Insgesamt werten sie die Beschlüsse jedoch als „ungenügend“.  „Enttäuschend ist die Formulierung zum Langfristziel, das auf Druck von Polen weit hinter den G7-Beschlüssen zurück bleibt“, kommentiert WWF-Direktorin Regine Günther.

Jana Kugoth
Keywords:
UN-Klimagipfel | Paris | EU-Umweltminister | WWF | CO2-Emissionen
Ressorts:
Governance

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