Erneuerbare Energien
08.06.2015

Exportschlager Erneuerbare

foto: deposit

Nach einer Berechnung von BIZZ energy today lagen die deutschen Stromexporte im Jahr 2014 um 28 Prozent höher als 2010.

Wer dachte, das Abschalten der acht ältesten Atommeiler führe zu steigenden Stromimporten nach Deutschland, hat sich getäuscht. Im Gegenteil: Deutschland überschwemmt die Strommärkte seiner Nachbarn. Laut einer Auswertung der Datenbank des Statistischen Bundesamts durch BIZZ energy today lagen die Exporte 2014 um 28 Prozent höher als 2010, dem Jahr vor dem Teilausstieg. 2014 stellte der Export sogar einen Rekord auf, er lag bei rund 74 Terawattstunden (TWh), während der Import mit 36 TWh nicht mal halb so hoch lag. 

2013 waren 72 TWh ausgeführt worden. Zwar trägt auch der in der Vergangenheit hoch subventionierte Ausbau der erneuerbaren Energien zum Exportüberschuss bei. Von Stromgeschenken ins Ausland kann aber keine Rede sein: Übers Jahr betrachtet fließt netto viel Geld in die Bundesrepublik. 
Der Handelsüberschuss lag 2014 bei 1,94 Milliarden Euro. Sowohl bei Verkauf als auch Einkauf wird ein Preis von etwa 4,5 Cent pro Kilowattstunde erzielt, der Verkaufspreis liegt etwas höher.

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Dieser Artikel erschien als „Zahl des Monats“ im aktuellen Mai-Heft von BIZZ energy today. Alle Ausgaben von BIZZ energy today gibt es u.a. bei unserem Abonnementservice unter Tel. 040 / 41 448 478.

Jakob Schlandt
Keywords:
Strom | Export | Erneuerbare
Ressorts:
Markets | Community

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