Anlagenbau
15.12.2014

Exportschranke für Kohlekraftwerke

foto: depositphotos

Die Bundesregierung will den Export von deutschen Kohlekraftwerken erschweren.

Große Braunkohlekraftwerke sollen künftig mindestens einen Wirkungsgrad von 43 Prozent, Steinkohlekraftwerke einen von 44 Prozent aufweisen. Für kleinere Anlagen gilt die Auflage, andere Vorteile auszuweisen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Montagsausgabe). Die staatliche KfW-Bank soll demnach künftig nur noch bei der Einhaltung besonders hoher Effizienzstandards Finanzierungshilfen geben dürfen.

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In Deutschland selbst werden kaum noch neue Kohlekraftwerke gebaut. Andere Staaten dagegen bekunden großes Interesse am Zubau neuer Kraftwerke. Umso bedeutsamer sind die geplanten neuen Restriktionen für den deutschen Export.

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hatte gegen den vollständigen Rückzug der staatlichen Kreditinstitute aus der Anlagenfinanzierung protestiert. Allerdings drängt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) darauf, die staatlichen Subventionen ganz abzuschaffen. Eine Entscheidung wird im Sommer 2015 erwartet.

Redaktion
Keywords:
Kohlekraftwerke | Bundesregierung | KfW | Finanzierung | OECD
Ressorts:
Governance | Markets

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