Personalie
08.05.2014

Führungswechsel bei Vattenfall

Vattenfall, Elisabeth Frang
Der neue Vattenfall-CEO, Magnus Hall

Ab Oktober tritt Magnus Hall an die Spitze des schwedischen Energieriesen Vattenfall. Hall übernimmt von Øystein Løseth, der noch bis zu seinem Vertragsende im Unternehmen verbleibt.

Der Verwaltungsrat des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall hat Magnus Hall zum neuen Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hall führte zuletzt zehn Jahre lang den schwedischen Holz- und Papierkonzern Holmen. „Magnus Hall hat einen großen Erfahrungsschatz in der Wirtschaft und umfangreiche Kenntnisse als CEO eines internationalen Unternehmens“, erklärt Lars Nordström, der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Vattenfall.

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Øystein Løseth hatte zuvor bereits angekündigt, er werde seinen im März 2015 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Norweger führt den Vattenfall-Konzern seit über vier Jahren. Bis 2009 war er Chef des niederländischen Energieversorgers Nuon, den Vattenfall für 8,5 Milliarden Euro übernahm.

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er Verwaltungsrat des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall hat Magnus Hall zum neuen Präsidenten und Vorstandsvorsitzenden ernannt. Hall führte zuletzt zehn Jahre lang den schwedischen Holz- und Papierkonzern Holmen. „Magnus Hall hat einen großen Erfahrungsschatz in der Wirtschaft und umfangreiche Kenntnisse als CEO eines internationalen Unternehmens“, erklärt Lars Nordström, der Vorsitzende des Verwaltungsrats von Vattenfall.

Øystein Løseth hatte zuvor bereits angekündigt, er werde seinen im März 2015 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Norweger führt den Vattenfall-Konzern seit über vier Jahren. Bis 2009 war er Chef des niederländischen Energieversorgers Nuon, den Vattenfall für 8,5 Milliarden Euro übernahm.

 
Daniel Seeger
Keywords:
Magnus Hall | Øystein Løseth | Vattenfall | Nuon
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Kommentare

Die Atomkraft hält der neue Chef für unwirtschaftlich, als Fachmann für Holz weiß er, was Schweden wirtschaftlich und gefahrlos selber herstellen kann.

http://www.montel.de/StartPage/SubPage.aspx?id=514475

Soweit mir bekannt sind 25% vom Strom Schwedens (nebst Fernwärmeheizung, KWK) auf Holzverbrennung basiert, stimmt das?

Laut Zahlen zum Beispiel der Internationale Energieagentur kommen in Schweden rund 45 Prozent des Stroms aus der Wasserkraft, 40 Prozent aus der Kernkraft, etwa fünf Prozent aus fossilen Kraftwerken, der Rest aus Erneuerbaren, darunter sicherlich auch aus der holzbasierten Bioenergie.

Schönen Gruß,

Redaktion

Danke für die schnelle Antwort.
Schwedens offizielle Energiebilanz ist hier veröffentlicht:

http://www.energimyndigheten.se/en/Facts-and-figures1/Statistics/

Für das Jahr 2012 sind 566 TWh nationaler Energiebedarf (brutto) angegeben und 377 TWh netto.

Davon werden über Atomkraft 188 TWh abgedeckt, also rd.33 % vom schwedischen Bruttobedarf.

Biomasse deckt 127 TWh (brutto) ab (75 TWh netto), deckt also rd. 22% des schwedischen Bruttoenergiebedarfs und knapp 20 % vom Nettoenergiebedarf.
Aufgeteilt in flüssige Biomasse mit 10 TWh brutto, in feste Biomasse (zB. Holz) mit 107 TWh brutto und aus biogenem Siedlungsabfall noch einmal 9 TWh brutto.

Der Nettoanteil von Biomasse (Energienettoverbrauch) liegt in Schweden bei 75 TWh, gegenueber 377 TWh Energienettoverbrauch (final energy consumption) sind das also knapp 20 %. Der von Atomstrom liegt bei 188TWh, also knapp 50 % des schwedischen Nettoenergiebedarfs.

Da der Handel von Biomasse Geld abwirft, die Stromerzeugung Vattenfalls aber nicht, sehe ich bei der schwedischen Atomkraft keine Zukunft.
Außer halt bei der Strahlung der Abfälle, die wird noch lange bleiben.

Windkraft liegt bereits bei 7 TWh (2012) und davon wird sehr viel im Moment zugebaut.

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