Der deutsche Energieversorger RWE hält 15 Prozent der Anteile an dem insgesamt 1,2 Milliarden schweren Projekt, der kanadische Versorger Northland Power 85 Prozent.

Laut Northland werden mehr als zwei Drittel der Projektkosten von zehn internationalen Banken bereitgestellt, darunter die Commerzbank, die KfW Ipex und die National Bank of Canada.

Die 54 Turbinen für den 40 Kilometer nordwestlich vor der Insel Juist geplanten Windpark liefert der Hamburger Anlagenhersteller Senvion. Das Tochterunternehmen der indischen Suzlon-Gruppe ist auch für die Installation und Inbetriebnahme der Turbinen mit je 6,15 Megawatt Leistung zuständig. Baubeginn sei im Frühjahr 2017, sagte eine Sprecherin gegenüber BIZZ energy today.

Laut Senvion soll das Projekt nach seiner Fertigstellung im Herbst 2017 mit einer Leistung von 332 Megawatt ans Netz gehen und mehr als 215.000 Haushalte mit Windstrom versorgen können.

Nordsee One ist eines von drei geplanten Projekten, die in den kommenden zehn Jahren auf einer Fläche von insgesamt 100 Quadratkilometern für rund drei Milliarden Euro in der Nordsee entstehen sollen. 

 
 
(foto: RWE)