Im August hatte Windreich-Gründer Willi Balz Karl-Gerhard Eick als Berater engagiert. Der erfahrene Finanzmanager sollte den Börsengang von Windreich vorantreiben. Das Unternehmen plant mehrere Offshore-Windparks in der Nord- und Ostsee, darunter die Projekte MEG 1 und Global Tech 1. Bis 2020 will Windreich nach eigenen Angaben 3.500 Megwatt an Windkraft auf hoher See installieren, und damit gut ein Drittel der gesamten zu diesem Zeitpunkt geplanten deutschen Offshore-Leistung. Bei allen Offshore-Projekten kommt es  wegen der Probleme bei den Netzanschlüssen zu Verzögerungen. Windreich-Gründer Willi Balz hatte jedoch stets betont, die eigenen Projekte lägen voll im Zeitplan.

Probleme gibt es offenbar bei der Finanzierung. Das Windreich-Geschäftsmodell sieht vor, die Projekte gewinnbringend weiterzuverkaufen. Allerdings muss das Unternehmen die Entwicklung vorfinanzieren. Dazu hat Windreich zwei Anleihen an der Stuttgarter Börse platziert, die aber zuletzt deutlich an Wert verloren. 

Berater Eick teilte dem Unternehmen laut „Handelblatt“  mit, er sehe für einen erfolgreichen Börsengang auf absehbare Zeit keinen Weg. Den vorgesehenen Posten als Finanzvorstand tritt er nicht an. 

()