Internationale Presseschau
26.03.2014

Flüssiggas auch von der US-Westküste

depositphotos
Tanks für den Import in Shanghai

Förderkonzerne in den USA wollen künftig über Flüssiggas-Hafen an der Westküste stärker auf den asiatischen Markt drängen. Erstmals bekam dort jetzt ein Terminal die Exportgenehmigung des Energieministeriums. Allerdings ist die Umwelt-Lobby im Westen deutlich stärker als etwa am Golf von Mexiko.

Die USA wollen künftig auch von der Westküste der Bundesstaaten Washington bis Kalifornien Flüssiggas (LNG) exportieren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Anfang der Woche genehmigte das Energieministerium den Export von einem geplanten LNG-Terminal des kanadischen Pipeline-Spezialisten Veresen in Oregon. Im selben Bundesstaat sei die Erlaubnis für ein weiteres Terminal innerhalb der nächsten zwei Monate zu erwarten. 

Anzeige

Von den Häfen wollen die Schiefergas-Förderer in den USA künftig die hochpreisigen Märkte in Asien beliefern. Es wären die ersten Export-Terminals an der Westküste, von den Häfen in Alaska abgesehen.

Anzeige

Beide Projekte benötigen jetzt allerdings noch Baugenehmigungen, Umweltverbände wollen diese Zeit nutzen. „Noch haben wir Zeit um Alarm zu schlagen“, sagt Zack Malitz von der Umweltgruppe Credo. Laut Reuters ist die Lobby der Umweltschützer an der Westküste deutlich stärker als zum Beispiel in den Öl- und Gasstaaten Texas und Louisiana.  

 

Daniel Seeger
Keywords:
Flüssiggas | LNG | Jordan Cove | Schiefergas
Ressorts:
Governance | Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen