Die USA wollen künftig auch von der Westküste der Bundesstaaten Washington bis Kalifornien Flüssiggas (LNG) exportieren, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Anfang der Woche genehmigte das Energieministerium den Export von einem geplanten LNG-Terminal des kanadischen Pipeline-Spezialisten Veresen in Oregon. Im selben Bundesstaat sei die Erlaubnis für ein weiteres Terminal innerhalb der nächsten zwei Monate zu erwarten. 

Von den Häfen wollen die Schiefergas-Förderer in den USA künftig die hochpreisigen Märkte in Asien beliefern. Es wären die ersten Export-Terminals an der Westküste, von den Häfen in Alaska abgesehen.

Beide Projekte benötigen jetzt allerdings noch Baugenehmigungen, Umweltverbände wollen diese Zeit nutzen. „Noch haben wir Zeit um Alarm zu schlagen“, sagt Zack Malitz von der Umweltgruppe Credo. Laut Reuters ist die Lobby der Umweltschützer an der Westküste deutlich stärker als zum Beispiel in den Öl- und Gasstaaten Texas und Louisiana.  

 

Tanks für den Import in Shanghai (depositphotos)