E-Mobiliät
01.10.2013

Ford zahlt Hybrid-Kunden Geld zurück

Foto: BIZZ energy today
Ab 2014 kommt der C-Max als Plug-in-Hybrid nach Deutschland

Der Autobauer reagiert in den USA auf Beschwerden von Käufern. Die hatten sich darüber beklagt, dass der Verbrauch des teilelektrischen Wagens höher liegt als von Ford angegeben. Sie bekommen nun einen Scheck.

Im August hatte der Autobauer die Verbrauchsangaben für die Hybrid-Variante des Kompakt-Vans C-Max nach oben korrigiert. Zuvor hatte es Beschwerden von Käufern gegeben. Sie führten an, dass sie die offiziell angegebenen Verbrauchsdaten in der Praxis nicht erreicht hätten.

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Ein Grund: Die Herstellerangaben beruhen auf veralteten Vorgaben und sind auf Benzinfahrzeuge ausgelegt. Ein Ford-Sprecher betonte gegenüber der New York Times, die Verbrauchswerte eines Hybrid-Autos seien viel stärker von Faktoren wie der Geschwindigkeit oder dem Einsatz der Klimaanlage und der Heizung abhängig als bei herkömmlichen Fahrzeugen.

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Neue Messregeln für E-Autos

Wegen der Zunahme an alternativ angetriebenen Fahrzeugen will die US-Umweltbehörde die Kriterien für die Verbrauchsangaben überarbeiten.

Der Autobauer wird die Kunden entschädigen. Käufer des C-Max Hybrid erhalten in diesen Tagen einen Scheck in Höhe von 550 US-Dollar. Leasingkunden bekommen 325 Dollar zurück. Mit dem Geld will Ford die höheren Kraftstoffkosten ausgleichen.

Für den Autobauer ein teures Unterfangen. Im vergangenen Jahr hat Ford in den USA 32.000 C-Max mit Hybrid-Antrieb verkauft. Für die Scheckaktionen dürften damit Kosten von um die 15 Millionen Dollar anfallen.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Ford | Hybrid | E-Mobilität
Ressorts:
Markets

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