Im August hatte der Autobauer die Verbrauchsangaben für die Hybrid-Variante des Kompakt-Vans C-Max nach oben korrigiert. Zuvor hatte es Beschwerden von Käufern gegeben. Sie führten an, dass sie die offiziell angegebenen Verbrauchsdaten in der Praxis nicht erreicht hätten.

Ein Grund: Die Herstellerangaben beruhen auf veralteten Vorgaben und sind auf Benzinfahrzeuge ausgelegt. Ein Ford-Sprecher betonte gegenüber der New York Times, die Verbrauchswerte eines Hybrid-Autos seien viel stärker von Faktoren wie der Geschwindigkeit oder dem Einsatz der Klimaanlage und der Heizung abhängig als bei herkömmlichen Fahrzeugen.

Neue Messregeln für E-Autos

Wegen der Zunahme an alternativ angetriebenen Fahrzeugen will die US-Umweltbehörde die Kriterien für die Verbrauchsangaben überarbeiten.

Der Autobauer wird die Kunden entschädigen. Käufer des C-Max Hybrid erhalten in diesen Tagen einen Scheck in Höhe von 550 US-Dollar. Leasingkunden bekommen 325 Dollar zurück. Mit dem Geld will Ford die höheren Kraftstoffkosten ausgleichen.

Für den Autobauer ein teures Unterfangen. Im vergangenen Jahr hat Ford in den USA 32.000 C-Max mit Hybrid-Antrieb verkauft. Für die Scheckaktionen dürften damit Kosten von um die 15 Millionen Dollar anfallen.

 

Ab 2014 kommt der C-Max als Plug-in-Hybrid nach Deutschland (Foto: BIZZ energy today)