Internationale Presseschau
04.01.2013

Fracking can be done

depositphotos
Auch der Bundesstaat New York ist längst im Visier der Öl- und Gasindustrie

Fracking birgt keine signifikanten gesundheitlichen Schäden für den Menschen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie der Gesundheitsbehörde im US-Bundesstaat New York. Das in New York geltende Moratorium für die Fördertechnik könnte fallen.

Die Gasförderung mittels Fracking ist demnach für die Öffentlichkeit nicht gesundheitsschädigend, solange strenge Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Umweltschützer fürchten nun, dass mit den neuen Ergebnissen das seit vier Jahren bestehende Fracking-Moratorium fallen könnte. 

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Denn der Bericht der Gesundheitsbehörde kommt just in dem Moment, in dem der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo dieses Moratorium kippen möchte, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Dabei habe Cuomo abzuwägen zwischen den Umweltrisiken und den wirtschaftlichen Chancen einer Schiefergasförderung. So könnten laut einer Studie des konservativen Manhattan Institutes von Mitte 2011 durch die Schiefergasförderung 11,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet werden, was dem Bundesstaat und den Kommunen Steuern von bis zu 1,4 Milliarden Dollar einbrächte.

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Diesen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

 

Redaktion
Keywords:
Schiefergas | Andrew Cuomo | Fracking | New York
Ressorts:
Governance | Markets

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