Laut vorläufigen Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist der Gasverbrauch in diesem Jahr um annähernd sieben Prozent auf 970 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Schuld daran war der größere Heizbedarf während der anhaltenden Kälte im Frühjahr. Die mildere Witterung der zweiten Jahreshälfte und der sinkende Einsatz von Gaskraftwerken schwächten diesen Anstieg ab, teilte der BDEW mit. Von der Konjunktur habe es kaum Impulse gegeben.

Beim Strom ging der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr hingegen leicht zurück, um 1,8 Prozent auf 596 Milliarden Kilowattstundem. Der BDEW macht dafür unter anderem die schwache Produktionsentwicklung in der Industrie verantwortlich, insbesondere bei stromintensiven Prozessen.

 
(depositphotos; Lanset82)