Aubrey McClendon will mit seinem neuen Unternehmen American Energy Partners für 4,25 Milliarden US-Dollar seine Beteiligungen im Öl- und Gasektor erhöhen. Seit seinem Ausstieg bei Chesapeake hat McClendon laut Nachrichtenagentur Reuters für sein neues Unternehmen bereits zehn Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln sichern können, darunter von Energy and Minerals. Chef des Houstoner Private-Equity-Unternehmens ist John Raymond, Sohn des früheren Exxon-Mobil-CEO Lee Raymond.

McClendon hatte 1989 die Schiefergasfirma Chesapeake mitgegründet und das Unternehmen als CEO nach eigenen Angaben zum zweitgrößten Gaskonzern in den USA aufgebaut. Wegen undurchsichtiger Kreditgeschäfte hatte die US-Börsenaufsicht SEC Ermittlungen gegen McClendon aufgenommen, im April 2013 räumte dieser seinen Chefposten. Bei Chesapeake hinterließ McClendon auch wegen der niedrigen Margen im Siefergasgeschäft rund 13 Milliarden Dollar an Schulden. 

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