Kommt die Wasserstoff-Wirtschaft? Was für eine Frage …  Sie ist schon da; und sie wird dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele im Mobilitätsbereich erreichen kann. Die Autohersteller haben erste Fahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht. Auch auf Tankstellenseite geht es voran: Nachdem mehrere Unternehmen – darunter Shell – erste H2-Stationen errichtet haben, wird das Netz auf bald 100 und bis 2023 auf 400 Stationen bundesweit vergrößert. Brennstoffzellen-Fahrzeuge bieten eine Reihe von Vorzügen: Ihr Betrieb ist lokal emissionsfrei, und sie tragen erheblich zur Minderung von CO2-Emissionen bei – sofern der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Ihre Reichweite beträgt derzeit 500 bis 600 Kilometer pro Tankfüllung, Autofahrer können ihre Pkw schnell und bequem auftanken. Für den Ausbau der Wasserstoff-Mobilität arbeiten alle Beteiligten zusammen: Die Energieunternehmen stellen Wasserstoff,  Tankstellen und Logistik und die Pkw-Hersteller weitere Fahrzeuge bereit. Die Bundesregierung muss den Ausbau der Infrastruktur weiter unterstützen. Und ich bin sicher, dass die Vorzüge der Brennstoffzellen-Fahrzeuge – sauber und bequem – auch den Autofahrer überzeugen werden.

 
Shell-Deutschland-Chef Stijn van Els. (foto: Shell)