EEG-Rabatte
12.03.2014

Gabriel sagt Energietreffen ab

Die Auseinandersetzung Deutschlands mit der Europäischen Union über die Rabatte bei der EEG-Umlage stagniert. Jetzt muss Wirtschaftsminister Gabriel seine Gesprächseinladung an die Industrie „mit großem Bedauern“ widerrufen – er hat offenbar doch keine guten Nachrichten für sie.

Am Montag hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia ohne greifbare Ergebnisse über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verhandelt. Gabriel sagte deshalb ein für Donnerstag geplantes Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften ab, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Anzeige

„Leider konnte bei meinem heutigen Gespräch mit Kommissar Almunia wider Erwarten keine als Grundlage für eine Diskussion ausreichende Einigung erzielt werden“, so Gabriel. „Mit großem Bedauern“ zog er deswegen die Einladung zurück.

Anzeige

Auf dem abgesagten Treffen sollte über Ausnahmen bestimmter Industriebranchen von der EEG-Umlage gesprochen werden. Almunia hatte im Dezember wegen dieser Rabatte ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland eingeleitet.

Daniel Zugehör
Keywords:
EEG-Ausnahmen | EEG-Rabatte | Sigmar Gabriel | Joaquín Almunia | EU
Ressorts:
Governance

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen