Gasmarkt
24.02.2016

Gas wieder im Geld

foto: Trianel, wikipedia
Deckungsbeiträge sind wieder in Reichweite.

Im Februar können Kraftwerke endlich etwas verdienen – sogar mehr als die Betreiber von Kohlekraftwerken.

 

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Es gibt wieder einen Lichtblick für Deutschlands gebeutelte Gaskraftwerksbetreiber. Laut dem Londoner Analysedienst ICIS können sie im Februar  erstmals seit Jahren zumindest zeitweise mehr Geld verdienen und sogar mehr als Betreiber von Kohlekraftwerken. 

Der sogenannte Clean Spark Spread, die Differenz zwischen den kurzfristigen Produktionskosten eines Gaskraftwerks und den Stromerlösen, liegt zum Teil höher als der Clean Dark Spread – die entsprechende Kennzahl für Kohlekraftwerke. Immerhin 0,7 Cent pro Kilowattstunde gibt es in diesem Monat für hocheffiziente Turbinen zu verdienen. Seit Jahren sind Gaskraftwerke, die ihren Strom allein im Großhandel verkaufen, tief in den roten Zahlen.

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Der Clean Spark Spread hat sich in den vergangenen Monaten aber stetig erholt – eine Folge der fallenden Gaspreise. Denn im Zuge des Öl-Crashs ist auch Erdgas deutlich billiger geworden. Ein weiterer Preisverfall ist wahrscheinlich – und wäre auch notwendig, um Gaskraftwerke dauerhaft profitabel zu machen. Denn beim Verkauf von Strom zur Lieferung im Jahr 2017 liegt der Spread nach wie vor 0,6 Cent im Minus.

 
Redaktion
Keywords:
Gaskraftwerke | Gasmarkt | Strom | Großhandel | Gaspreise | Öl-Crash | Ölpreis
Ressorts:
Markets

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