Der russische Energieriese will an die Börse Hongkong. Gespräche darüber würden laut Gazprom-Finanzchef Andrey Kruglov bereits geführt, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Gazprom könnte den Yuan beim jüngst geschlossenen Gas-Deal mit China verwenden; auch der Zugang zum energiehungrigen asiatischen Markt wäre erleichtert.

Neben dem Aluminiumproduzenten UC Rusal und der Minengesellschaft IRC wäre Gazprom dann die dritte russische Firma an der Börse Hongkong. An den Börsen in London und Singapur ist Gazprom bereits gelistet.

Im Mai schlossen China und Russland einen 400 Milliarden US-Dollar schweren Gas-Liefervertrag. Von 2018 an soll Gazprom 30 Jahre lang 38 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich in das Reich der Mitte liefern.