Windenergie
11.02.2013

GDF Suez investiert in Marokko

Der französische Energieversorger GDF Suez will den bislang größten Windpark in Afrika bauen. Die Anlage in Marokko soll über eine Leistung von 300 Megawatt verfügen.

Den Park in Tarfaya an der marokkanischen Küste wird GDF Suez gemeinsam mit der Nareva Holding, einem marokanischen Energieunternehmen betreiben. Ein Vertrag mit dem staatlichen marokkanischen Energieversorger ONEE sichert die Abnahme des produzierten Stroms über 20 Jahre. Der Windpark soll laut GDF Suez im Jahr 2014 den Betrieb aufnehmen. 

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Das Projekt ist nicht nur der bis dato größte Windpark auf dem afrikanischen Kontinent sondern gleichzeitig auch das größte von GDF Suez realisierte Windenergieprojekt. Der 300-Megawatt-Windpark wird auf einen Schlag die installierte Windleistung Marokkos verdoppeln. Gérard Mestrallet, Vorstandsvorsitzender von GDF Suez, betonte, das Projekt zeige den Willen seines Unternehmen in erneuerbare Energien zu investieren und die nötige Energieinfrastruktur in Afrika aufzubauen.

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Marokos Energiebedarf wächst seit Jahren um rund sechs Prozent pro Jahr. Bisher ist das Land vor allem von fossilen Energieressourcen abhängig. Eine Gruppe von europäischen Unternehmen und Energieversorgern plant, bis zur Jahrhundertmitte in Marokko und weiteren nordafrikanischen Staaten im Desertec-Projekt ein Netz aus Wind- und Solarparks aufzubauen. Ein Teil der produzierten Energie soll über Stromleitungen nach Europa gelangen, ein Teil vor Ort verbraucht werden.

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
GDF Suez | Desertec | Windenergie | Marokko | Tarfaya
Ressorts:
Markets

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