Lybien will mit Stromimporten aus Tunesien und Ägypten künftig Blackouts verhindern. Zusätzlich will die Regierung in Tripolis Generatoren mit einer Kapazität von 240 Megawatt mieten, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters Premierminister Khalifa al-Ghwell.

Des Weiteren solle in dieser Woche das hunderte Kilometer südlich von Bengasi liegende Kraftwerk Sarir wieder hochgefahren werden, stellte der Premierminister in Aussicht. 

Seit dem Tod des Diktators Muammar Gaddafi im Jahr 2011 leidet das Land unter einem Bürgerkrieg. In Folge wurden Kraftwerke und Ölleitungen zerstört. Ausländische Firmen halten sich mich Investitionen in den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur zurück. 

Stromausfälle von bis zu 18 Stunden täglich haben Libyens größten Stahlkonzern zur Schließung gezwungen. Auch viele Bäckereien und Tankstellen mussten zumachen. 

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(foto: deposit)