OECD-Studie
11.04.2013

Generationengerechtigkeit gefährdet

Die Industrienationen gefährden die Zukunft ihrer Kinder. Eine neue Studie zeigt, welche Auswirkung Kinderarmut und Umweltsünden auf die nächsten Generationen haben.

Die westlichen Industrienationen verbrauchen mehr natürliche Ressourcen, als die Erde verkraften kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Beim Vergleich von 29 der insgesamt 34 OECD-Staaten (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) schneidet Deutschland mittelmäßig ab. 

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So liegt der ökologische Fußabdruck, die Maßeinheit für verbrauchte Ressourcen, für ein generationsgerechtes Handeln laut Studie bei 1,8 Hektar pro Person. Deutschland verbraucht durchschnittlich 4,6 Hektar pro Person. Belgien und die USA liegen sogar bei 7,2 Hektar, Dänemark bei 8,3 Hektar pro Person.

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Ein weiterer Indikator für Generationengerechtigkeit sei Kinderarmut im Verhältnis zur Altersarmut. Dabei bestehe das größte Missverhältnis in den Niederlanden. Dort läge Kinderarmut bei 9,6 Prozent, während nur 1,7 Prozent der älteren Menschen von Armut betroffen sind.

 

TG
Keywords:
OECD | Ressourcen | Kinderamut | ökologischer Fußabdruck
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