Einspeisevergütung
02.04.2015

Geringer Solar-Zubau bremst Absinken der Einspeisevergütung

Depositphotos.com

Mit rund 1.800 Megawatt neu entstandenen Solar-Kapazitäten in den vergangenen zwölf Monaten ist der Zubaukorridor deutlich unterschritten worden. Die Bundesnetzagentur will die Fördersätze darum weniger stark absenken.

In den vergangenen zwölf Monaten sind in Deutschland weniger neue Solaranlagen entstanden als im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geplant waren. Der im EEG angestrebte Zubaukorridor sah für diesen Zeitraum neue Sonnenstrom-Kapazitäten von 2.400 bis 2.600 Megawatt (MW) vor. Tatsächlich zugebaut wurden Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 1.811 MW. 

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Darum solle die Einspeisevergütung in den kommenden Monaten weniger stark sinken, gab die Bundesnetzagentur am Donnerstag bekannt. Die Vergütungssätze für Sonnenstrom würden im Zeitraum vom 1. April 2015 bis zum 1. Juni 2015 jeweils zum Monats-Ersten um 0,25 Prozent sinken. 

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Die Anpassung der Vergütungssätze erfolgt monatlich durch die Bundesnetzagentur auf Grundlage der Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate; in diesem Fall der Monate März 2014 bis Februar 2015.

Je nach erfolgtem Zubau kann die Vergütung weniger stark sinken, gleich bleiben oder sogar steigen. Daneben gilt: Generell sinkt die Einspeisevergütung um jeweils ein halbes Prozent pro Monat.

Daniel Zugehör
Keywords:
PV-Anlagen | Solarenegie | Zubau | Bundesnetzagentur | Einspeisevergütung
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

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