Im vergangenen Jahr sanken laut dpa die Gewinne des Konzerns um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro.

Die Verluste seien das Resultat des starken Euro-Kurses und von Problemen im Australien- und Brasilien-Geschäft, teilte der Konzern am Montag mit.

Für 2015 hofft der Industriegase-Konzern auf weiteres Wachstum in der Gassparte. Linde verfüge über eine gut gefüllte „Projektpipeline“, heißt es in einer Konzern-Erklärung.

Das Öl-Geschäft werde sich jedoch voraussichtlich schwieriger gestalten. Beim Ölpreis jage ein Negativrekord den nächsten, in Folge gerate der Anlagenbau für die Förderung weltweit ins Stocken.

„Das Marktumfeld wird auf Sicht weiterhin herausfordernd sein“, sagte Linde-Chef Wolfgang Büchele. Dennoch hoffe der Konzern, die Einschnitte mit seinen noch aus vergangenen Jahren vollen Auftragsbüchern abfedern zu können.

 
(foto: Linde)