Erneuerbare Energien
21.02.2013

Globaler Windmarkt wächst um 19 Prozent

Foto: Bundesverband Windenergie

Im Jahr 2012 wurden weltweit Windenergieanlagen mit einer Leistung von 45 Gigawatt neu installiert. Den größten Zuwachs gab es erneut in China.

Die weltweit installierte Windleistung ist nach Angaben des Weltwindenergieverbandes GWEC im vergangenen Jahr um 19 Prozent gestiegen und erreichte damit in etwa das Wachstum des Vorjahres. Allein in den USA wurden 2012 Windanlagen mit einer Leistung von 13,12 Gigawatt neu installiert. Grund für den amerikanischen Boom war sicherlich die Unsicherheit über die Zukunft der steuerlichen Anreize für die US-Windenergie.

Anzeige

Windweltmeister bleibt jedoch China. Im Reich der Mitte wurden im vergangenen Jahr Anlagen mit einer Leistung von 13,2 Gigawatt aufgebaut. Auf Platz drei der Windenergiemärkte liegt Deutschland mit einem Zubau von 2,4 Gigawatt. Zum Vergleich: Die modernste deutsche Kernkraftwerk Isar 2 hat eine Leistung von 1,4 Gigawatt.

Anzeige

Großbritannien führt bei Offshore-Wind

Bei der Windenergie auf hoher See gab es im letzten Jahr einen Zuwachs von knapp 1,3 Gigawatt. Fast drei Viertel des Offshore-Anlagen wurden vor der Küste Großbritanniens installiert. Das Königreich bleibt mit 850 Megawatt neuer Leistung Offshore-Weltmeister vor Belgien mit 184 Megawatt

Top 10 Länder: Windenergie (2012)

Land

installierte Leistung
(in Gigawatt)

China 13,200
USA 13,124
Germany 2,439 
India 2,336 

Großbritannien

1,897
Italien
1,273 
Spanien 1,122
Brasilien 1,077
Canada 0,935
Rumänien 0,923
Restliche Welt 6,385

 

(Quelle: GWEC)

 

 

 

 

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Windenergie | GWEC | Offshore | China | USA | Indien | PTC
Ressorts:
Markets

Neuen Kommentar schreiben

 

Newsletter bestellen – Wunschausgabe erhalten

Jetzt den wöchentlichen
Newsletter bizz energy weekly abonnieren
und eine Ausgabe
Ihrer Wahl kostenlos erhalten.

Hier geht es zur Aktion!

 
 

bizz energy Research

Energie, Digitalisierung und Mobilität.
Unsere Factsheets bieten visualisierte Daten, liefern Fakten und stellen Zusammenhänge zu den Top-Themen der Energiewende dar.


Mehr Informationen