Der US-Autobauer General Motors (GM) unterzeichnete in Washington eine Erklärung, in der der Kampf gegen den Klimwandel als eine der größten wirtschaftlichen Chancen für die USA bezeichnet wird. 40 Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben inzwischen die Erklärung unterzeichnet, darunter Nike, IKEA oder Intel.

 „Wir wollen für einen Wechsel in der Auto-Industrie stehen“, sagt Mike Robinson, GM-Vizepräsident für Nachhaltigkeit. Die Unterschrift zeige die neue Strategie des einstmals größten Autobauers der Welt, schreibt der Londoner Guardian. Mit dem Chevy Volt versucht GM das Thema E-Mobilität voranzubringen. Wie Ford und Chrysler führt jedoch auch GM weiterhin viele großmotorige Modelle in seinem Angebot. Bestes Beispiel ist der Camaro von der Konzerntochter Chevrolet.

Die Groß-Konzerne möchten mit ihrer Initiative den Druck auf Präsident Barack Obama und auf den US-Kongress erhöhen, endlich ein Klimagesetz zu verabschieden. Die USA würden nur eine Supermacht bleiben, wenn sie saubere Energien voranbringen und die Emission von Treibhausgasen reduzieren. 

Präsident Barack Obama hatte nach seiner Wiederwahl Taten gegen den Klimawandel angekündigt. Ein Gesetz für die Begrenzung von Treibhausgasen war jedoch bis dato zumeist am Widerstand der Republikaner im Kongress gescheitert. 

 

Der Chevrolet Volt fährt auch auf deutschen Straßen, als Opel Ampera. (GM)