Mit 70.000 Verkäufen seit Produktionsbeginn im Jahr 2007 bleibe der US-amerikanische Automobilkonzern General Motors (GM) weit hinter den eigenen Prognosen zurück. Die Lager seien voll, die Fertigung der letzten sieben Monate stände noch in den Fabriken. Deswegen wolle der Autobauer die Produktion des Modells Chevy Volt vorerst ganz aussetzen, meldet die amerikanische Nachrichtenagentur Dow Jones News.

Im kommenden Jahr solle das Stromer-Modell als Neuauflage mit einer elektrischen Reichweite von 50 Meilen wieder an den Markt gehen. Mit dem zusätzlichen kleinen Verbrennungsmotor ließe sich die Reichweite auf 420 Meilen erhöhen. Der Produktionsstart für das 2016er-Modell ist für das dritte Quartal 2015 angesetzt.

Anders als der Konkurrent Tesla aus Kalifornien konnte sich GM bisher trotz hoher Investitionen in die Entwicklung seiner E-Auto-Sparte nicht auf dem Markt durchsetzen. Bei der kommenden Produktlinie setzt GM deshalb auf Normalität. Der Kunde solle das Fahrzeug mit Elektroantrieb als als „normales Auto“ ansehen und kaufen, nicht als Spezialfahrzeug, so eine Mitarbeiterin.

Auf der Automesse in Detroit Anfang des Jahres hatte der Autokonzern die Produktion eines vollständig elektrisch betriebenen Fahrzeuges angekündigt. Der Bolt solle für 30.000 US-Dollar und mit einer Reichweite von 200 Meilen auf den Markt kommen.

(foto: GM)