Investment
07.09.2012

Grüne Aussichten in Brasilien

Die stärkste Volkswirtschaft in Südamerika plant massive Investitionen in Wind- und Solarenergie. Die installierte Leistung soll sich bis 2020 verfünffachen.

Für Wind- und Solarunternehmen winken am Zuckerhut gute Geschäfte. Um ihren ständig wachsenden Energiebedarf zu decken, plant die Regierung in Brasilia den Anteil erneuerbarer Energien bis 2020 deutlich zu steigern. Laut einer Analyse von GBI Research sollen regenerative Energien pro Jahr um 14 Prozent wachsen.

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Schon heute beruht die Energieversorgung des Landes zu 80 Prozent auf grünen Energien. Den weitaus größten Anteil hat jedoch die Wasserkraft. Wind- und Solarenergie tragen aktuell zu 10 Prozent zur Energieproduktion bei.

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Das soll sich nun ändern: Die installierte Menge an Windstrom soll von 2.700 Megawatt auf fast 20.000 Megawatt steigen – innerhalb der nächsten acht Jahre. Offshore-Windkraft, die bisher noch keine Rolle in Brasilien spielt, soll besonders stark wachsen.

Unternehmen wie Eon haben Brasilien bereits als wichtigen Markt entdeckt. Der Energieversorger schloss im Frühjahr eine Kooperation mit dem brasilianischen Unternehmen MPX.

Karsten Wiedemann
Keywords:
Projektfinanzierung | Energie | Eon | Erneuerbare Energie
Ressorts:
Finance | Markets

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