Klimawandel
14.08.2014

Great Barrier Reef in Gefahr

GBRMPA
Great Barrier Reef

Die australische Marineaufsicht warnt vor dem Sterben des weltgrößten Korallenriffs. Sie macht in einer neuen Studie hauptsächlich Klimawandel und Seesterne verantwortlich.

 

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Die Aufsichtsbehörde GBRMPA bezeichnet in ihrer Studie den Zustand des Great Barrier Reefs als schlecht. Die Behörde macht dafür hauptsächlich die durch den Klimawandel verursachte Meereserwärmung sowie gefräßige Seesterne verantwortlich. In den letzten 30 Jahren habe sich der Korallenbestand halbiert. Der Trend setzt sich laut Behörde weiter fort  bis in zehn Jahren werde der Bestand auf fünf bis zehn Prozent schrumpfen.
 
Zusätzlich verschlechtert wird die Situation des Great Barrier Reefs durch Hafenschlamm, der in der Nähe durch den Kohleabbau der indischen Firma Adani anfällt. Das Projekt hatte die australische Regierung Ende Juli genehmigt – gegen heftige Proteste von Umweltschützern. Die werfen Umweltminister Greg Hunt, der das Schrumpfen des Korallenriffs beklagt, nun Scheinheiligkeit vor.
 
 

 

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Julia Keesen
Keywords:
Umweltminister | Kohle | Bergbau | Klimawandel | Klimaschutz | Australien
Ressorts:
Governance | Markets

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