Energiewende
21.09.2015

Greenpeace-Studie: 100 Prozent Erneuerbare weltweit bis 2050 möglich

foto: nordex

Pro Jahr fielen hierbei Investitionen in Höhe von rund einer Billionen US-Dollar an.

 

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Bis 2050 könnte die Energieversorgung zu 100 Prozent auf Erneuerbare umgestellt und der weltweite CO2-Ausstoß auf nahezu Null gesenkt werden. Das ist das Ergebnis der am heutigen Montag veröffentlichten Greenpeace Studie „Energy Revolution“. Fazit der Studie: Eine globale Energiewende sei nicht länger „science fiction, sondern work in progess“.

Greenpeace hatte das Institut für Technische Thermodynamik, Systemanalyse und Technikbewertung des Deutschen Luft- und Raumfahrt Zentrums (DLR) in Stuttgart mit der Erstellung der Studie beauftragt. Nach dessen Berechnungen kostet die Systemumstellung rund eine Billionen US-Dollar pro Jahr. Demgegenüber stehen laut Studie eingesparte Brennstoffkosten in Höhe von 1,07 Billionen US-Dollar. 

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Studienautor Sven Teske von Greenpeace sagt Deutschland in Folge einer globalen Energiewende ein enormes Wachstumspotenzial voraus: Insbesondere die deutsche Windbranche mit einer Exportquote von 60 Prozent könne davon profitieren. Teske prognostiziert: „Folgt die Welt dem Energy-Revolution-Szenario, wird sich der globale Windenergiemarkt bis 2030 vervierfachen.“

Die Studie lesen Sie hier. 

Jana Kugoth
Keywords:
Studie | DLR | Greenpeace | globale Energiewende | erneuerbare Energien | Windbranche
Ressorts:
Finance | Governance | Technology

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