Solarbranche
28.08.2015

Großbritannien will Solarförderung drastisch kürzen

foto: Flickr, CC, Andreas Kühl

Branchenvertreter warnen vor Firmenpleiten und Arbeitsplatzverlusten.

 

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Die britische Regierung will die Einspeisevergütung für Solar-Dachanlagen zum 1. Januar 2016 offenbar um 87 Prozent senken. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Dokument des britischen Energie- und Klimaministeriums hervor (das Dokument finden sie hier). 

Die derzeitige Vergütung für Dachanlagen soll von 17,03 Euro-Cent pro Stunde auf 2,23 Cent schrumpfen. Für Freiflächenanlagen ist eine Reduzierung um 4,4 Cent von derzeit 5,85 Cent auf 1,41 Cent vorgesehen. 

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Mike Landy, Chef der britischen Solar Trade Association, warnt vor den Konsequenzen für die Branche. Er befürchtet Stellenstreichungen und Firmenpleiten, sagte er. Um die Ausbauziele für Erneuerbare zu erreichen, müsse die Regierung mit der Branche enger zusammenarbeiten. 

 
Jana Kugoth
Keywords:
Solarstrom | PV-Anlagen | Einspeisevergütung | Großbritannien
Ressorts:
Governance

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