Offshore
29.10.2012

Große Mühlen machen‘s günstiger

Karl-Heinz Schack / pixelio

In Zukunft könnte auch die teure Offshore-Windenergie bezahlbar werden. Eine druckfrische Studie aus Großbritannien zeigt, wie viel sich durch den Einsatz riesiger Rotoren einsparen ließe.

Die Kosten für die Stromproduktion auf hoher See könnten in den kommenden acht Jahren um bis zu 39 Prozent sinken. Möglich machen soll dies unter anderem der Einsatz neuer und leistungsstärkerer Windturbinen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der königlichen Immobilienverwaltung Crown Estate in Großbritannien.

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„Es ist ein Irrtum, dass Offshore-Wind teurer ist“, betont Norbert Giese, beim Turbinenhersteller Repower für das Offshore-Geschäft zuständig. Repo­wer unterstütze die Analyse von Crown Estate und würde sie gerne für den deutschen Markt adaptieren. Die Studie zeige, dass Gestehungskosten von zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde möglich seien, so Giese. Deutschland und Großbritannien bestücken in den kommenden zehn Jahren 75 Prozent des EU-Offshore-Marktes.

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Karsten Wiedemann
Keywords:
Offshore Wind | Windenergie | Studie
Ressorts:
Technology | Markets

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