In den ersten drei Monaten des Jahres hat das Land mit 4,5 Millionen Einwohnern seinen Strom zu hundert Prozent aus Erneuerbaren bezogen, berichtet das staatliche Costa Rican Electricity Institute.
Mit dem 75-tägigen Verzicht auf Fossile stellt Costa Rica damit weltweit einen Rekord auf.

Die klimatischen Bedingungen spielen dem Staat in Lateinamerika dabei in die Hände. Die Elektrizität im regenreichen Tropenstaat stammt überwiegend aus vier Wasserkraftwerken; außerdem liefern vulkanische Erdwärme, Biomasse, Solar- und Windanlagen grünen Strom.

Schon 2009 kündigte Costa-Rica an, bis 2021 ganz auf alternative Energien setzen zu wollen.