Erneuerbare Energien
09.03.2015

Guter Winter für Grünstrom

depositphotos.com

Taufrische Daten: Trotz eines im Schnitt zu milden Winters speisten Wind- und Solarkraftanlagen im Januar so viel Strom ein wie noch nie zuvor; Windstrom hat neues Allzeithoch erreicht.

 

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Kurz nach Beginn des meteorologischen Frühlings zieht der Wetterdienst Meteo eine Bilanz der Stromerzeugung aus Erneuerbaren für den Winter 2014/15.

Besonders ertragreich bei der Erzeugung von Strom aus Solar- und Windkraftanlagen waren demnach vor allem die Monate Dezember 2014, mit 9,3 Terawattstunden (TWh), und Januar 2015, mit 10,1 TWh. Damit wurde im Januar so viel Strom aus Wind und Sonne erzeugt wie noch nie zuvor.

Stürmisches Wetter verhalf dem Windstrom am 9. Januar außerdem zu einem neuen Allzeitrekord: rund 30.800 Megawatt (MW) speisten die Anlagen an diesem Tag insgesamt ein – eine Kernkraftwerk erzeugt etwa 1.500 MW.

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Allerdings waren die Schwankungen bei der Erzeugung relativ groß; am 20. November 2014 wurden in den Nachtstunden in Deutschland beispielsweise nur 200 MW Strom aus Windkraft erzeugt.

Mit 5 TWh regenerativer Energie wies der November 2014 die geringste erzeugte Energiemenge aus Erneuerbaren im Jahr 2014 aus, gegenüber 5,5 TWh im Jahr 2013.

Der Februar bescherte den Betreibern zusammen 6,7 TWh Grünstrom; insbesondere die letzten stürmischen Tage des Monats waren hier ertragreich.

Insgesamt war der Winter in Deutschland mit durchschnittlich 2°Celsius zu mild, was dennoch zu neuen Erzeugungsrekorden führte.

Daniel Zugehör
Keywords:
Winter | Wetter | Meteo | Solar | Wind | Grünstrom | Stromerzeugung | Schwankungen
Ressorts:
Markets

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