EEG-Umlage
17.12.2012

Höhere Strompreise heben Steuereinnahmen

Die Strompreiserhöhung im nächsten Jahr spült mehrere Milliarden Euro an Steuern in die Staatskasse. Die CDU-Mittelstandsvereinigung will das Geld an die Verbraucher zurückzahlen.

Mit der Erhöhung der Strompreise im kommenden Jahr wird der Staat rund 3,4 Milliarden Euro zusätzlich an Mehrwertsteuer einnehmen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich dabei auf die Berechnungen von Günter Reisner, Energieexperte der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU.

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So müssen 41 Millionen deutsche Haushalte ab Januar 2013 aufgrund der durchschnittlichen Preiserhöhung von 13 Prozent rund 17,8 Milliarden Euro mehr für Strom zahlen. Inklusive  Mehrwertsteuer sind das 21,2 Milliarden Euro. Reisners Berechnungen liegt ein deutscher Gesamtjahresverbrauch von 607 Milliarden Kilowattstunden und ein Preis von 26 Cent pro Kilowattstunde zugrunde. Auch die Befreiung der Industrie von der Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie von den Netzentgelten sind in der Rechnung berücksichtigt.

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Reisner will die zusätzliche Mehrwertsteuer von 3,4 Milliarden Euro an die Verbraucher weiter reichen: „Um die Bürger bei der Energiewende mitzunehmen, sollte man die Zusatzeinnahmen an die Haushalte zurückgeben.“ Pro Haushalt wären das durchschnittlich 82 Euro im Jahr beziehungsweise 6,83 Euro pro Monat.

Tina Gilic
Keywords:
Strompreis | Mehrwertsteuer | Steuer | EEG-Umlage | energieintensive Industrie
Ressorts:
Governance

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